• Autor: Franz Neumeier
  • Datum: 31. März 2009
  • Kategorie: seo-news

301-Redirect: New York Times zeigt, wie man’s definitiv nicht macht

Wie Gawker berichtet („Times Nukes Itself On Google„), hat die New York Times (NYT) bei der Einstellung der Website der International Herald Tribune (IHT) einen möglicherweise verheerenden Fehler gemacht: Das Ziel war, die IHT-Website aus Kostengründen einzusparen und mit der Website der New York Times zusammenzulegen. Gute Idee, prinzipiell auch nicht riskant. Aber eben nur, wenn man die alten IHT-Seiten per 301-Redirect auch auf die richtigen (=Content-gleichen) NYT-Seiten umleitet. Das ist dort auch nicht schwierig, weil die International Herald Tribune und die New York Times im Wesentlichen ohnehin ihren Content brüderlich miteinander teilen. Schließlich gehören sie zum selben Konzern.

Statt dessen führt der 301-Redirect von der ehemaligen IHT-Seiten aber generell auf eine einzige NYT-URL. Aus einer Million Listings bei Google wir mal schnell nur noch einer. Unglaublich, dass so ein Fehler in einem großen Konzern wie der New York Times passiert. Vielleicht schaffen es die Techniker ja noch, wenigstens etwas zu retten, indem sie die Redirects jetzt noch schnell korrigieren; dann hat Google vielleicht Mitleid mit der krisengebeutelten Zeitung.

  • Comments: 2

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2 Kommentare zu “301-Redirect: New York Times zeigt, wie man’s definitiv nicht macht”


  1. 301 Redirects wohin weiterleiten??
    on Mrz 31st, 2009
    @ 22:47

    […] 301-Redirect: New York Times zeigt, wie man’s definitiv nicht macht und Disasters: Times Nukes Itself On […]


  2. e-commerce-blogger
    on Mrz 31st, 2009
    @ 22:56

    Ja, auch den großen unterlaufen solche Fehler.

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