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	<title>Kommentare zu: Astra-Blog und warum Blogs den klassischen Journalismus nicht ablösen werden</title>
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		<title>Von: Franz</title>
		<link>http://www.ceterumcenseo.net/astra-blog-und-warum-blogs-den-klassischen-journalismus-nicht-ablosen-werden/comment-page-1/#comment-7</link>
		<dc:creator>Franz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Aug 2006 05:30:11 +0000</pubDate>
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		<description>Dem stimme ich absolut zu. Trotzdem hält sich hartnäckig die Behaupting, Blogs seien der Tod der klassischen Medien, weil die bösen Journalisten, beeinflußt von dunklen Mächten, platten Lobbyisten und dem schnöden Mammon, wichtige Informationen bewußt unterdrücken und verfälschen und deshalb die Wahrheit in den Blogs siegen wird.
Wer professionell mit Informationsbeschaffung beschäftigt ist, weiß allerdings nur zu gut, wie schwierig es ist, &quot;die Wahrheit&quot; zu finden - selbst mit guter Ausbildung und professionellem Herangehen wird der Rechercheur häufig noch an der Nase herum geführt. Wie soll es da erst dem Home-Blogger gehen, der weder die Ausbildung, noch die technischen Möglichkeiten noch genügend Kontakte hat?
Um dem noch eines draufzusetzen: Ich glaube, selbst in Diktaturen wie China können Blogs kaum die &quot;Wahrheit&quot; ans Licht bringen - die ist gerade in solchen Systemen viel zu gut versteckt ... Trotzdem helfen Blogs hier auf andere Weise - sie zwingen die Regierung zu Abwehrreaktionen, zu Aktion. Das legt zumindest offen, dass es etwas zu verbergen gibt. Zudem macht jeder, der aktiv agieren muss, irgendwann auch mal kleine Fehler. Und dann gilt: Steter Tropfen höhlt den Stein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dem stimme ich absolut zu. Trotzdem hält sich hartnäckig die Behaupting, Blogs seien der Tod der klassischen Medien, weil die bösen Journalisten, beeinflußt von dunklen Mächten, platten Lobbyisten und dem schnöden Mammon, wichtige Informationen bewußt unterdrücken und verfälschen und deshalb die Wahrheit in den Blogs siegen wird.<br />
Wer professionell mit Informationsbeschaffung beschäftigt ist, weiß allerdings nur zu gut, wie schwierig es ist, &#8220;die Wahrheit&#8221; zu finden &#8211; selbst mit guter Ausbildung und professionellem Herangehen wird der Rechercheur häufig noch an der Nase herum geführt. Wie soll es da erst dem Home-Blogger gehen, der weder die Ausbildung, noch die technischen Möglichkeiten noch genügend Kontakte hat?<br />
Um dem noch eines draufzusetzen: Ich glaube, selbst in Diktaturen wie China können Blogs kaum die &#8220;Wahrheit&#8221; ans Licht bringen &#8211; die ist gerade in solchen Systemen viel zu gut versteckt &#8230; Trotzdem helfen Blogs hier auf andere Weise &#8211; sie zwingen die Regierung zu Abwehrreaktionen, zu Aktion. Das legt zumindest offen, dass es etwas zu verbergen gibt. Zudem macht jeder, der aktiv agieren muss, irgendwann auch mal kleine Fehler. Und dann gilt: Steter Tropfen höhlt den Stein.</p>
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		<title>Von: marcc</title>
		<link>http://www.ceterumcenseo.net/astra-blog-und-warum-blogs-den-klassischen-journalismus-nicht-ablosen-werden/comment-page-1/#comment-4</link>
		<dc:creator>marcc</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Jul 2006 13:31:15 +0000</pubDate>
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		<description>Blogs werden den klassischen Journalismus auch nicht ablösen, weil Institutionen und Firmen nicht bereit und in der Lage sind jedem Rede und Antwort zu stehen, der ein Blog betreibt. 

Weiterhin sind Blogs zu unzuverlässig in der Berichterstattung. Denn ob ich über ein Ereignis blogge entscheide ich recht spontan. D.h., wenn ich ganz sicher erfahren will was läuft, muss ich einen dafür bezahlen, dass er die Informationen für mich einsammelt. Und jedesmal alle Blogs der Region durchzuklicken, um beispielsweise was über das Konzert von &quot;Die Happy&quot; und &quot;Silbermond&quot; zu lesen, ist nicht jedermanns Sache.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Blogs werden den klassischen Journalismus auch nicht ablösen, weil Institutionen und Firmen nicht bereit und in der Lage sind jedem Rede und Antwort zu stehen, der ein Blog betreibt. </p>
<p>Weiterhin sind Blogs zu unzuverlässig in der Berichterstattung. Denn ob ich über ein Ereignis blogge entscheide ich recht spontan. D.h., wenn ich ganz sicher erfahren will was läuft, muss ich einen dafür bezahlen, dass er die Informationen für mich einsammelt. Und jedesmal alle Blogs der Region durchzuklicken, um beispielsweise was über das Konzert von &#8220;Die Happy&#8221; und &#8220;Silbermond&#8221; zu lesen, ist nicht jedermanns Sache.</p>
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