• Datum: 28. Oktober 2008
  • Kategorie: seo-news

Link-Texte: 55 ist die magische Zahl

Seit den 80er-Jahren lautet die Antwort auf die Frage “nach dem Leben, dem Universum und Allem” 42 (Per Anhalter durch die Galaxis, für diejenigen, denen “42″ nichts sagt). Shaun Anderson dagegen plädiert dafür, dass die Antwort auf alle (SEO-)Fragen nicht 42, sondern 55 lautet.

In einem Test hat er nämlich herausgefunden, dass Google in den Anker-Texten von Links maximal 8-10 Wörter mit einer Gesamtlänge von bis zu 55 Zeichen berücksichtigt und alles danach (zumindest für das Ranking der Zielseite) ignoriert. Der Anker-Text – zur Erinnerung – ist der sichtbare Text, den der User sieht und anklickt, wenn er einem Link folgt.

Glücklich ist der Webmaster, der selbst bestimmen kann, mit welchen Texten zu seinen Seiten gelinkt wird. Allerdings gibt es bestimmte Verhaltensmuster beim Linken, die sich ausnutzen lassen. So benutzen viele Webmaster und Blogger einfach nur den URL als Link-Text. Sehr lange URLs mit diversen Unterverzeichnissen sind unter diesem Aspekt also sub-optimal, weil die entscheidenden Keywords erst ganz hinten stehen und damit nicht zum Zuge kommen. Beliebt sind auch die Artikel-Überschriften als Link-Text. Der ideale Ttiel für einen Artikel beispielsweise in einem Blog beinhaltet also die wichtigsten Keywords innerhalb der ersten 55 Zeichen. Oder noch besser: innerhalb der ersten 55 minus Länge der voranstehenden URl-Bestandteile Zeichen. Mit einer langen Domain wie ceterumcenseo.net hat man da eher schlechtere Karten ;-(

Bei aller Freude über das Testergebnis von Shaun Anderson: Übertreiben sollte man es bei der Optimierung auf die Weltformel “55″ nicht. Denn schließlich kann Google das auch jeden Tag wieder ändern …

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  • Datum: 24. Oktober 2008
  • Kategorie: seo-news

Webstandards – kaum jemand schert sich darum

Operas Markup Validation Report (MAMA) hat es gezeigt: deutlich unter 10 Prozent der Websites sind Standard-konform. Oder anders formuliert: Kaum jemand schert sich um die Standards, auch nicht die Entwickler von großen und bekannten Webdesign-Suites oder Content-Managament-Systeme. Und jetzt hat Googles Matt Cutts noch einen draufgesetzt und quasi seinen Segen dazu gegeben: Im gestrigen Webmaster-Chat erkläre er, dass Standardkonformität (oder die Abwesenheit der selbigen) keine Auswirkungen auf das Ranking einer Seite hat.

Es gibt also ganz offensichtlich viel wichtigere Dinge bei SEO zu beachten als die W3C-Regeln. Trotzdem ist es sicher kein Fehler darauf zu achten, dass man die Standards so weit einhält, dass die Suchmaschinen-Crawler überhaupt in der Lage sind, den Content der eigenen Seiten zu erfassen.

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  • Datum: 16. Oktober 2008
  • Kategorie: seo-news

Revival für Ipro-Blog: Internet-Magazin-Blog nimmt Tradition wieder auf

Nach dem traurigen Ende der Internet Professionell vor mehr als einem Jahr starb auch das Internet Professionell Weblog. Doch jetzt gibt’s quasi eine Wiederauferstehung: Als Chefredakteur des Internet Magazins habe ich gestern das offizielle Internet-Magazin-Blog WebPro gestartet. Ich hoffe mal, dass wir damit an die erfolgreiche Zeit des Ipro-Blogs anknüpfen können und Euch etwas Unterhaltung und Trends, vor allem aber Tipps zu Webdesign und Scripts sowie anderen Nützlichkeiten für Webmaster liefern können.

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  • Datum: 14. Oktober 2008
  • Kategorie: seo-news

Webmastertools zeigen Link-Quelle für “not found”

Darauf haben viel lange gewartet: Die Google Webmastertools zeigt jetzt endlich an, woher Links kommen, die auf nicht (mehr) existierende Seiten verweisen. Ebenfalls angezeigt wird, wieviele tote Links da sind.

Bisher gab’s nur die frustrierende Information, dass von irgendwoher ein Link beispielsweise auf ceterumcenseo.net/index.htm verwiesen (ärgerlich, denn mit der Endung “.htm” gibt’s einen 404-Fehler). Die Fehlerquelle verschwieg Google aber. So war es ein großes Ratespiel, ob sich vielleicht sogar auf der eigenen Website ein fehlerhafter Link eingeschlichen hatte; ganz zu schweigen von externen fehlerhaften Links, denen man kaum auf die Spur kommen konnte.

Jetzt gibt’s umfassende Infos: Wieviele Links auf eine fehlende URL verweisen und vor allem, woher die Links kommt. Das nächste Wochenende wird für die Behebung von fehlenen Links draufgehen, also v.a. 301-Redirects für die von außen kommenden Link bauen und tote Links auf der eigenen Website eliminieren beziehungsweise korrigieren. Bei einer über 10 Jahre alten Website mit mehreren Serverumzügen und CMS-Wechseln wird as ein zeitaufwändiges Unterfangen.

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