• Autor: Franz Neumeier
  • Datum: 13. April 2009
  • Kategorie: seo-news

Geld verdienen mit Bouncing Traffic

Die Bouce Rate ist normalerweise etwas, das man auf einer Website so niedrig halten will wie möglich – da kommen User über einen Suchmaschine und gehen sofort wieder, weil sie nicht finden, was sie erwartet haben. Ärgerlich, denn diese User sind verloren und bringen mir nichts.

Backbutton verdient Geld

Geld verdienen mit dem Back-Button

Geld verdienen mit dem Back-Button

Bisher jedenfalls, denn ich bin auf ein cooles Advertizing-System gestoßen (namens Exit Junction), bei dem sich dieser Exit-Traffic monetarisieren läßt – und zwar ohne “normale” User der Website zu stören, weil diese davon nämlich gar nichts mitbekommen. Entsprechend ist der Dienst auch mit Google Adsense kompatibel, weil gar keine Werbung direkt auf den Seiten erscheint.

Der Trick ist: ExtJunction schaltet sich dazwischen, wenn ein User den Zurück-Botton des Browsers klickt. Und genialerweise auch nur dann, wenn der User eben zuvor von einer Suchmaschine gekommen ist. Normales Back-Button-Klicken wird also nicht gestört. Klickt der User also den Back-Button, wird er auf eine Seite geleitet, die Suchergebnisse zu eben den Keywords anzeigt, nach denen er zuvorgesucht hatte. Klickt der User einen dieser (Werbe-)links an, klingelt die Kasse für den Websitebetreiber.

Sonst nutzlosen Traffic monetarisieren

Exit Junction ist also eine schöne Möglichkeit mit der eigenen Website Geld zu verdienen, ohne normale User mit zusätzlicher Werbung zu belästigen. Statt dessen bekommen lediglich diejenigen User Werbung zu sehen, die für die Website ohnehin nutzlos sind, weil sie von einer Suchmaschine kommen und sofort wieder gehen.

Anmerkungen: Exit Junction ist zwar ein in den USA beheimateter Dienst, vermarketet aber auch nicht-US-Websites und auch Websites in anderen Sprachen als Englisch – eine echte Seltenheit bei US-Anbietern.

Auszahlung der Werbeeinnahmen erfolgt per Paypal, kostet also keine teuren Bankgebühren für das Einlösen amerikanischer Schecks, wie das bei vielen anderen Webe-Programmen der Fall ist.

Die Links zu Exit Junction in diesem Beitrag enthalten einen Referral-Code – macht mir die Freude und nutzt diesen Link, wenn Ihr Euch bei Exit Junction anmeldet. Hat keinen Nachteil für Euch, bringt mir aber eine Vermittlungsprämie dort. Der Ehrlichkeit halbe finde ich, dass ich das erwähnen sollte ;-) Aber ausdrücklich betont: Diesen Beitrag habe ich geschrieben, weil ich den Dienst tatsächlich absolut spannend finde und Euch weiterempfehlen will – und nicht primär, um irgendwelche Referral-Prämien abzusahnen.



  • Comments: 6

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Klassifizierung (?): Link zum Hersteller/Online-Shop ist ein Affiliate-Link, über den Ceterumcenseo.net Vermittlungs- oder Verkaufsprovision erhält 

6 Kommentare zu “Geld verdienen mit Bouncing Traffic”


  1. Andy
    on Apr 13th, 2009
    @ 12:14

    Klingt interessant. Hast du denn schon weitere Erfahrungen mit dem Dienst?


  2. Franz
    on Apr 13th, 2009
    @ 15:50

    Hab’s selbst erst seit vorgestern laufen, auf einer very special interest Website, so dass ich da keine allzu großen Erwartungen habe. Am ersten Tag war die Klickrate bei 3%. Also nichts Berauschendes, aber besser als bei Adsense … Ich bin mal gespannt, ob der Anbieter das mit der Zeit optimiert beziehungsweise speziell für die Keywords auf meiner Website Kunden akquiriert.
    Insofern warte ich mal ab, wie sich das entwickelt. Schließlich stört das Ganze ja die normalen Besucher nicht und nimmt einfach etwas Geld mit von dem Traffic, der sonst einfach komplett verloren wäre. Auch kleine Einnahmen sind damit einfach ein Extra oben drauf, ohne Schaden anzurichten.


  3. powL
    on Apr 14th, 2009
    @ 11:54

    Hmm, interessant klingt das Ganze schon, aber wie wird das von Usern aufgenommen? Wie sind denn die Seiten auf die umgeleitet wird aufgebaut und wird da tatsächlicher Mehrwert geboten, oder werden auch diese ebensoschnell wieder verlassen wie die eigentlich gefundene Website? Gibt es denn irgendwo Beispiele für diese neuen “Suchhilfen”?


  4. Franz
    on Apr 14th, 2009
    @ 12:46

    Wie bei allen Werbeformen wird der User darüber sicher nicht uneingschränkt glücklich sein ;-)

    Was ich spannend dabei aber so finde ist, dass es hier ja nicht meine Stamm-User betrifft und auch nicht die User, die mich über Google finden und denen die Website gefällt. Exit Junction fängt ja nur diejenigen User ab, die direkt zu Google zurück-bouncen, für die meine Website also offenbar komplett uninteressant ist. Wenn man in die negative Richtung weiterdenkt, könnte man mit diesem System durchaus auch Spam-Seite monetarisieren …

    Beispiel: Suche bei Google.com nach “steamboats” – auf das Suchergebnis mit URL “www.steamboats.org” klicken und dann per Back-Button zurück zu Google bzw. eben auf die Zwischenseite. Klicke der User übrigens nochmal auf den Back-Button, kommt er wieder zu Google zurück. Der Rückweg wird also nur um einen Klick verlängert, nicht aber komplett geblockt, was sicherlich sehr sinnvoll ist.

    Die Frage, ob da tatsächlich Mehrwert geboten wird, traue ich mich im Moment noch nicht zu beantworte – dafür nutze ich den Dienst noch nicht lange genug. Ich denke, da muss ich erst einmal ein paar Wochen ins Land gehen lassen um zu sehen, ob die Exit-Junction-Seite (Werbe-)Links anbietet, die man mit etwas gutem Willen auch als “Service am User” betrachten kann. Nachdem der Anbieter sich als Spezialist für Special-Interest-Websites bezeichnet, hoffe ich mal, dass er hier im Laufe der Zeit individuell (automatisiert) optimiert.


  5. Rainer
    on Jun 7th, 2009
    @ 23:39

    Interessantes Konzept, bin mir aber auch nicht sicher wie die Besucher es auffassen werden, müsste man erstmal testen.


  6. magnus.de
    on Jun 26th, 2009
    @ 10:33

    [...] Aber eine gewisse Bounce-Rate hat jede Website. Vor ein paar Wochen habe ich schonmal privat über Bouncing Traffic und Exitjunction gebloggt und seitdem läuft der Dienst auf zwei meiner Websites ganz unauffällig und problemlos. [...]

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