• Autor: Franz Neumeier
  • Datum: 24. Oktober 2008
  • Kategorie: seo-news

Webstandards – kaum jemand schert sich darum

Operas Markup Validation Report (MAMA) hat es gezeigt: deutlich unter 10 Prozent der Websites sind Standard-konform. Oder anders formuliert: Kaum jemand schert sich um die Standards, auch nicht die Entwickler von großen und bekannten Webdesign-Suites oder Content-Managament-Systeme. Und jetzt hat Googles Matt Cutts noch einen draufgesetzt und quasi seinen Segen dazu gegeben: Im gestrigen Webmaster-Chat erkläre er, dass Standardkonformität (oder die Abwesenheit der selbigen) keine Auswirkungen auf das Ranking einer Seite hat.

Es gibt also ganz offensichtlich viel wichtigere Dinge bei SEO zu beachten als die W3C-Regeln. Trotzdem ist es sicher kein Fehler darauf zu achten, dass man die Standards so weit einhält, dass die Suchmaschinen-Crawler überhaupt in der Lage sind, den Content der eigenen Seiten zu erfassen.

  • Comments: 1

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Ein Kommentar zu “Webstandards – kaum jemand schert sich darum”


  1. SEO Punk
    on Okt 28th, 2008
    @ 8:50

    Es ist auch nicht für die Crawler wichtig die Standards einzuhalten, sondern für die User. Nach wie vor gilt doch: Nur wenn der User das findet was er sucht und nicht erst noch auf der gefundenen Seite suchen muss, wird er wiederkommen bzw. da bleiben. Bekommt er aber eine zerissene Seite mit Fehlern angezeigt, wird er realtiv schnell wieder verschwinden. Im übrigen sind die größten Zerstörer von Standards immer noch die Adserver. Gerade bei großen Seiten sind die reinen Templates meistens durchaus valide. Fehler werden nur durch Adserver und Partnerinhalte erzeugt. Hierauf wird nach wie vor zu wenig geachtet, da dafür meistens andere Abteilungen zuständig sind als für die Erstellung der Seite.

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