• Autor: Franz Neumeier
  • Datum: 14. Mai 2013
  • Kategorie: wordpress

WordPress-Plugins für Links: Kleine Helfer, die viel Zeit sparen

In WordPress schnell mal einen Link zu einer Newsquelle einfügen, einen älteren, eigenen Beitrag verlinken oder einen Link ausnahmsweise auch mal mit einem „nofollow“-Atribut versehen: Mit den WordPress-Bordmitteln ist das zwar alles machbar, aber eher umständlich. Deshalb will ich hier ein paar sehr nützliche Plugins und Funktionen kurz vorstellen, die einem die Arbeit beim Verlinken in WordPress deutlich erleichtern.

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Externe Links schneller einfügen

Links in Posts einzufügen kommt mir besonders dann sehr umständlich vor, wenn es schnell gehen muss: Zu verlinkenden Text markieren und Link-Button klicken, Link kopieren und einfügen, dann wieder zur verlinkten Website wechseln, Überschrift kopieren und ins „Titel“-Feld einfügen. Das mehrfache hin- und herspringen zwischen den Seiten nervt. Mit dem WordPress-Plugins Autoinsert Titel to Link geht’s viel schneller. Einfach Link-URL einfügen, das Plugin lädt per Ajax den Seitentitel der verlinkten Seite automatisch ins Titel-Feld. Manuelle Korrektur ist natürlich möglich.

Wer mehrere Blogs schreibt, sollte das Plugin übrigens in allen WordPress-Installationen verwenden – denn sonst wartet man vergeblich auf das automatische Einfügen des Link-Titels, bis man realisiert, dass das Plugin hier gar nicht installiert ist …

„nofollow“ für einzelne Links in Posts

Ohne dass ich jetzt in die Diskussion um „nofollow“ einsteigen will: Manchmal wünscht man sich – aus welchen Gründen auch immer – dass man einem einzelnen Link in einem Beitrag ein „nofollow“-Atrribut zuweisen könnte. Mit dem WordPress-Plugin Ultimate Nofollow ist das ganz einfach. Das Plugin hat noch ein paar weitere Funktionen, aber diese finde ich persönlich am interessantesten: Direkt im Link-Formular taucht eine zusätzliche Checkbox ‚Add rel=“nofollow“ to link‘ auf – selbsterklärend … Vorsicht ist nur geboten, wenn man im selben Beitrag weitere Links setzt, die dann wieder „follow“ sein sollen. Das Plugin merkt sich nämlich die letzte Einstellung.

Eigene Beiträge finden und verlinken

Wer eigene Beiträge verlinken will, geht meist noch einen zusätzlichen Schritt: Man muss den zu verlinkenden Beitrag nämlich erst einmal finden. Eine Funktion, die hier enorm Zeit spart, ist in WordPress standardmäßig eingeklappt, sodass man sie leicht übersieht: Die Funktion liegt unter den Feldern für URL und Titel und heißt „Oder verlinke auf bestehende Inhalte“. Sie stellt eine Ajax-basierte Suchfunktion dar. Basierend auf dem Linktext gibt es dort automatisch thematisch passende Vorschläge. Wenn die nicht passen, nutzt man das Suchfeld, um den gewünschten Beitrag zu finden, ohne jemals die Link-Eingabemaske zu verlassen. Mit Klick auf den passenden Beitrag in den Suchergebnissen fügt das Plugin automatisch URL und Link-Titel ein.

Veraltete Links finden

Wer viele News schreibt und dabei brav seine Quellen zitiert und verlinkt, rennt schnell in das Problem zahlreicher veralteter Links. Gerade Tageszeitungen nehmen News oft nach ein paar Wochen oder Monaten wieder offline oder verschieben sie hinter eine Paywall. Das manuell zu prüfen ist nahezu unmöglich und tote Links zu ignorieren empfiehlt sich aus SEO-Gesichtspunkten ganz und gar nicht. Sehr nützlich ist daher das Plugin Broken Link Checker, das einem diese Arbeit automatisch abnimmt und per Dashboard und E-Mails informiert, sobald es tote Links in älteren WordPress-Beiträgen findet. In der Backend-Oberfläche des Broken Link Checker lassen sich diese Links dann sehr bequem verwalten, ohne dass man die einzelnen Posts öffnen und bearbeiten muss.

  • Comments: 1

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Ein Kommentar zu “WordPress-Plugins für Links: Kleine Helfer, die viel Zeit sparen”


  1. Bitskin
    on Jul 2nd, 2013
    @ 12:03

    Den broken Link checker finde ich echt nützlich. Ich meine es steigert die Qualität eines Blogs nicht grad wenn man unzählige broken Links hat. Das lassen dich dann auch die Leser spüren – besonders wenn Sie dann Fragen „Wo finde ich den Beitrag denn jetzt“ will man ja doch nett sein und sucht und sucht auf langsamen und teilweise wirklich miesen Seiten von Lokalzeitungen rum.

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