• Autor: Franz Neumeier
  • Datum: 30. März 2007
  • Kategorie: seo-news

Erzählstil bei Online-Texten ist out!

Online-User bevorzugen alternative Darstellungsweisen von Content, der klassische journalistischen Schreibstil aus Printmedien kommt online nicht gut an. Das hat The Poynter Institute in einer neuen Studie herausgefunden, bei der User mit der Eyetrack-Methode beobachtet und ihr Online-Verhalten ausgewertet wurde. Als typische alternative Darstellungsformen nennt Poynter: Q&As, Zeitleisten, Listen und Sidebars. Dann halten wir uns doch gleich mal an diese Regeln und machen mit einer Liste weiter …

Weitere Ergebnisse der Studie:

  • Online werden größere Anteile des Textes (77%) gelesen als in Tageszeitungen (62%). Der Online-User bricht also beim Lesen seltener ab. Zwei Drittel der User, die sich einmal für einen Artikel entschieden hatten, haben den dann auch zuende gelesen.
  • Dafür sind Online-User insgesamt sprunghafter: Sie scannen über denContent, statt wie die Zeitungsleser die Inhalte systematisch zu durchsuchen.
  • Online-User springen weniger als Zeitungsleser auf große Fotos an. Vielmehr lassen sie sich durch ordnende Grafik-Elemente wie Navigationsleisten und Teaser leiten. Und Online-User bevorzugen Fotos realer Situationen und Menschen im Bild gegenüber Studioaufnahmen und gestellter Stock-Fotografie.

Was bedeutet das für Suchmaschinen-Optimierung: Erfreulicherweise widersprechen diese Erkenntnisse keinen SEO-Regeln. Vielmehr zeigt die Studie, wie man Online-Texte noch besser und attraktiver für den User aufbereitet. SEO bringt den Traffic, perfekte Content-Aufbereitung bedient diese neuen User dann optimal.

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